Steil führt der Pfad vom neuen Lauenberger Schwimmbad in die Ausläufer der Ahlsburg hinauf. Unvermutet steht man plötzlich in einer grandiosen Landschaft: hochaufragende Steinklippen, uralte Bäume und grasüberzogene Felsnischen. So beginnt die Geschichte des Lauenberger Jugendzeltplatzes in einem Zeitungsartikel vom 30. Juli 1955.

Bei der Einweihung des Lauenberger Schwimmbades hatten Hardegser Jugendschwimmer diesen Platz entdeckt und beschlossen, ihr jährliches Zeltlager hier, und nur hier, zu veranstalten. Im nach Süden ausgerichteten windgeschützten Kessel des Platzes stellte sich nach kurzer Zeit prominenter Besuch ein. "Ausbaufähig und förderungswürdig", - in diese kurzen Worte kleidete der damalige Landrat Dr. Beulshausen seinen Eindruck.

Landrat Dr. Beulshausen hat zweifellos eine begrüßenswerte Idee entwickelt. Der Steinbruch oberhalb des Lauenberger Schwimmbades sollte für Jugendgruppen erschlossen und dementsprechend hergerichtet werden. Nachdem sich auch der Eigentümer, das damalige Forstamt Seelzerthurm, mit dieser Idee angefreundet hatte, konnte mit einem regulären Zeltplatzbetrieb begonnen werden.

In den nachfolgenden Jahren wurden mit Hilfe der Gemeinde Lauenberg und des hiesigen Verkehrsvereins, der Stadt Dassel sowie des Landkreises immer wieder kleine Verbesserungen des Zeltplatzes durchgeführt. Die gute Auslastung des Platzes zeigte den Verantwortlichen die Richtigkeit ihrer Maßnahmen.

Speziell in den letzten Jahren wurden nun mit der Renovierung der Toilettenanlage, dem Bau einer offenen Überdachung sowie einem umlaufenden Vordach am bestehenden alten Sandsteingebäude weitere erhebliche Verbesserungen durchgeführt, ohne den rustikalen Charakter des Platzes groß zu beeinträchtigen. Dies war und ist Ziel aller Bemühungen. Diese Arbeiten wurden größtenteils in Eigenleistung von einer Gruppe Lauenberger Einwohner ausgeführt. Großzügig unterstützt wurden sie bei ihren Arbeiten vom hiesigen Ortsrat, der Stadtverwaltung sowie einigen Lauenberger Firmen.

Die weiterhin gute Auslastung der Anlage, das laufende Jahr ist bereits weitgehend ausgebucht, und erste Anmeldungen liegen schon für das kommende Jahr vor, ist weiterhin Ansporn für die Verantwortlichen auf diesem Weg weiter zu gehen. Vor allem in Verbindung mit dem ehemaligen Lauenberger Freibad, dasin einen offenen Badesee umgestaltet worden ist, ist die gesamte Anlage ein idealer Platz für Jugendfreizeiten.

Auch die Kosten für die Benutzung des Platzes sind sehr jugendfreundlich ausgelegt. Für Sonderveranstaltungen, wie Motorradtreffen usw. schließt die Stadtverwaltung separate Nutzungsverträge ab.

Große Motorradtreffen führen zum Beispiel der Verband MC Kuhle Wampe und die Italo-Freunde Einbeck durch.

Terminabsprachen und Anmeldungen können bei der Stadt Dassel - Frau Grewe (Tel. 05564 / 202-32) getätigt werden.

Der Zeltplatz im windgeschützten Kessel

Die Küche eines Zeltlagers im hinteren Bereich des Platzes

Feuerstelle und Unterstand

Betreuungsgebäude mit sanitären Anlagen

 
 
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