Hoch oben über Lauenberg thront noch heute ein Rest der früheren Lauenburg (auch Löwenburg genannt) Im 11. Jahrhundert, also vor fast 1000 Jahren wurde sie von den Grafen von Dassel erbaut. Aufgrund Ihrer Lage oberhalb des Diessetales diente sie -obwohl befestigt- nicht in erster Linie der Verteidigung der Grafschaft sondern als Jagdschloss und Kontrollposten.

Die damaligen Besitzer sollen der Sage nach Raubritter gewesen sein und viel Angst und Schrecken verbreitet haben. Während einer Belagerung soll einer derer von Dassel, der als letzter die Lauenburg bewohnt hat und der sein Leben der Sage nach der List seines wackeren Koches namens Holzlöhner das sonst verwirkte Leben verdankte. Er wäre von einer Schar von ihm beraubter Nachbarn, die die Burg belagerten, umgebracht worden, hätte ihn der kräftige Koch nicht in einer Kiepe bei freiem Geleit bis Seelzerthurm getragen. Die Burg jedoch wurde von den Belagerern niedergebrannt.

Um 1250 fiel sie an die an die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und damit an die Welfen. Diese nutzten sie als Amtssitz des Amtes Lauenberg. Hier wurde also verwaltet und nicht mehr gejagd. Der Amtssitz wurde 1530 aufgehoben. Das Amt Lauenberg aufgelöst und dem neuen Amt Erichsburg zugeschlagen. Danach ist die Burganlage Lauenberg verfallen und wurde von vielen Einwohnern als Steinbruch benutzt.

In Lauenberg gibt es noch heute Gebäude und Flurbezeichnungen, die mit der Burg in Zusammenhang stehen. So ist der Rösselhof in Lauenberg der Ort, an dem Besucher der Burg ihre Pferde unterstellten und Eselborn bezeichnet die Quelle, deren Wasser mit Eseln zur Burg hinaufgebracht wurde.

Vom Dorf zur Burg führte ein Geheimgang. Dieser ist bislang noch nicht freigelegt worden, obwohl man bei Arbeiten in einigen Gärten schon auf die Sandsteinplatten gestoßen ist.

Nach dem Verfall wurde 1907 der Rest der Ruine instandgesetzt.

Besuchen Sie die Burgruine. Von hier obenhat man einen wunderschönen Ausblick auf Lauenberg und das Diessetal. (siehe hier)

 

   
 

 
 

                     Gegenlichtaufnahme

 

 

 

 

   
     

 

 

 

 
 
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